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* Besonderen Dank an M.H., S.T. & T.R. für das unermüdliche gorrektur lessen. :-)

 

1934 in London erschienen, stellt  Willi Bredels

„Die Prüfung“ eine der ersten Dokumentationen über deutsche Konzentrationslager dar. Das Buch ist autobiografisch geschrieben, Willi Bredel verarbeitet darin seine Zeit im Konzentrationslager Fuhlsbüttel. Am 1. März 1933 verhaftet, durchlebte er 13 Monate Haft, davon 11 Monate Einzelhaft, in einem Lager mitten im Hamburg. 1934 geht er ins Exil und betätigt sich weiter antifaschistisch. Wie immer bei Biografien bietet sich ein besonders guter Zugang zu den Geschehnissen, da diese aus erster Hand geschildert sind und nicht nur das große Ganze betrachten, sondern auch den Alltag. Bredel schildert alles was man in frühen Lagern durchleben musste – Misshandlungen, Isolation, Verrat – aber auch große Solidarität und Kameradschaft unter den Gefangenen. Bredel vertritt eine klare antifaschistische Position, die sich auch das ganze Buch hindurch zeigt. Er sieht das Lager als genau das was es ist: ein Terrorinstrument zur Unterdrückung jeglicher emanzipatorischer Bestrebungen gegen die einfachen Leute und (anfänglich) gegen die Kommunisten im Besonderen.

 

Leseprobe:

 

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