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* Besonderen Dank an M.H., S.T. & T.R. für das unermüdliche gorrektur lessen. :-)

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Eine Judenfamilie weniger in Wangen.

Die Stadt Wangen hat mit ihren Bestrebungen, sich von den parasitischen Judentum zu befreien, einen weiteren Erfolg zu erreichen vermocht: der sattsam bekannte jüdische Viehhändler Martin Lindauer von hier hat in aller Stille unsere Stadt von seiner wenig erwünschten Anwesenheit befreit, um, wie man erfährt, in Luxemburg ein Asyl zu suchen. Jud Lindendauer hat hier lange Jahre hindurch den Viehhandel betrieben und dabei selbstverständlich nicht schlecht verdient. Sogar nach der Machtübernahme durch den Nationalsozialismus konnte er dank seiner Faulheit und Verständnislosigkeit mancher unserer Bauern noch oft zufrieden die Hände reiben und sagen „ Hab´ gemacht e´ Geschäfte!“. Der Jude Lindauer hat aber die lange gewährte Loyalität nicht mit dem gleichen Verhalten erwidert, so das sich die zuständigen Stellen einmal gezwungen sahen, ihn in Schutzhaft zu nehmen. Er hat nun sein Haus an der Klosterbergstraße verkauft und auch seine Wohnung geräumt. Bleib nach seinem Abzug für uns die Hoffnung, das nunmehr auch das letzte jüdische Geschäft in Wangen bald auf einen Deutschen übergeht. Mit der Abreise des bisherigen Inhabers dieses Kaufhauses wäre dann in unserer Stadt keine jüdische Familie mehr wohnhaft.

 

Argen-Bote vom 20. Oktober 1938

 

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