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* Besonderen Dank an M.H., S.T. & T.R. für das unermüdliche gorrektur lessen. :-)

 

Als ich vor einigen Jahren anfing, mich mit dem Thema Konzentrationslager zu beschäftigen, hatte ich kaum Vorstellungen über die Komplexität und Regionalität des Themas.

 

Vielmehr dachte ich, der Holocaust während der NS-Zeit fand in dichten Wäldern, irgendwo im Osten Europas statt. Wie hätte man schon davon wissen können?

Natürlich fand er dort statt und erreichte seinen Höhepunkt mit dem Industriekomplex Auschwitz-Birkenau. Aber was war hier? Je mehr ich mich in das Thema einarbeitete, um so erstaunter war ich, wie viele Zeitungsberichte es aus der damaligen Zeit über die Vernichtung gibt – selten so genannt, aber immer so gemeint. Auch die unzähligen Bilder von Todesmärschen durch Städte und Dörfer, das weitverzweigte "Euthanasie"-Netz und die abertausenden Menschen, die in den ersten Jahren eingesperrt waren, aber wieder freigekommen sind, lassen das Bild einer unwissenden Bevölkerung wanken. Das Gegenteil wird wohl der Fall gewesen sein.

Sicher wusste nicht jeder, wie viele Gaskammern in Auschwitz standen, aber überall fuhren die Züge ab, überall gab es Konzentrationslager, Menschen verschwanden und jeder, musste sehen, was für ein menschenverachtender Vernichtungswille die politische Macht erobert hat.

 

Die Geschichte der Konzentrationslager ist umfangreich erforscht, es gibt auch immer noch viele Themen, die unbehandelt sind - das können andere besser als ich, deswegen soll hier nicht die Geschichte jeder Einrichtung nacherzählt werden. Vielmehr wird versucht anhand von Dokumenten und Fotos den Mythos des unwissenden Deutschen zu dekonstruieren. Ich hoffe, dass Anliegen gelingt und jeder der will, kann sich ein Bild davon machen.

 

 

Dies ist keine wissenschaftliche Seite, aber es wird versucht nach bestem Wissen und Gewissen mit Quellen, Links und Originaltexten zu arbeiten. Falls jemand selbst einen Bericht, eine Rezension oder über ein Ereignis schreiben möchte, das thematisch zu der Seite passt, kann er/sie sich gerne über das Kontaktformular melden. Alle Daten und Einsendungen werden natürlich vertraulich behandelt.

 

 

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Zum Titelbild:
Nachdem die Häftlinge von Buchenwald sich selbst befreiten, übernahmen die amerikanischen Truppen das Lager. Am 16. April 1945 zwangen sie einige Hundert Bewohner aus Weimar auf den Ettersberg zu gehen, um zu sehen, was in ihrem Namen geschehen ist.
Dies ist ein Ausschnitt aus der Dokumentation über diesen Tag.